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Beleuchtete Verkehrsschilder


Meine Funde sortiert nach Örtlichkeit:
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Wo es besonders gefährlich und unübersichtlich ist, müssen Verkehrszeichen für den Verkehrsteilnehmer besonders gut zu erkennen sein. Daher wurden früher überwiegend an (innerstädtischen) Kreuzungen und Einmündungen solche innenbeleuchteten Verkehrszeichen gerne verwendet. Die Blütezeit waren die 60er und 70er Jahre. Es gab diese Schilder und Einrichtungen in unterschiedlicher Form und Größe. Um Verkehrsinseln im Dunkeln hervorzuheben, hat man beispielsweise Verkehrsschildkröten verwendet. Höhere Leuchtsäulen wurden gern mit einem beleuchteten Pfeil kombiniert.
Nach der flächendeckenden Verwendung von retroreflektierenden Verkehrszeichen und deren raschen Weiterentwicklung, war das Ende der Leuchtschilder gekommen. Hohe Energie- und Wartungskosten, ein insgesamt höherer Aufwand gegenüber den reflektierenden Kollegen aus Blech machten diese unwirtschaftlich. Bis spätestens 2010 waren in einigen Städten noch vereinzelt solche Leuchtverkehrszeichen zu finden. Übrig gebliebene Exemplare lassen sich hin und wieder entdecken, lange werden sie aber nicht mehr verweilen.
Über viele Jahre hinweg habe ich versucht die letzten Leuchtschilder als Foto festzuhalten und kann nun diese Fotos präsentieren.

Stadtgebiet Darmstadt

Hier gibt es aktuell (Stand 2025) nur noch einige wenige beleuchtete Schilder. Sie wurden damals zum großen Teil von der Schilderfabrik Merkel hergestellt und geliefert. Später, in den späten 1980er und 1990er Jahren wurden wohl alle Leuchtsäulen von Merkel gegen Säulen aus Kunststoff von Typ Langmatz EK149 getauscht. Ab ca. 2010 wurden die beleuchteten Verkehrseinrichtungen wahrscheinlich mangels Ersatzteilen nach und nach abgebaut.